Was wir tun, und was wir lassen

Bestand statt Neubau · eigene Wasserabfüllung · Spender statt Fläschchen · Sonnenstrom für den Pool

Wir haben keine Nachhaltigkeitsabteilung und kein Siegel an der Wand. Wir haben ein Haus, das seit vierhundert Jahren steht – und die Überzeugung, dass das Beste für die Umwelt längst getan ist, wenn man so ein Haus nicht abreißt, sondern weiterbaut.

Kein Kubikmeter Beton ist so sparsam wie der, den man nicht gießt. Die Mauern der alten Mühle tragen weiter, der Eckbalken am Eingang war schon da, als alles anfing. Was neu ist, steckt dahinter: Dämmung, Leitungen, Technik – der Aufwand, den man nachher nicht sieht.

Auf dem Dach liegt eine Anlage, die Strom und Wärme zugleich erzeugt; im Keller stehen Speicher, die beides über die Nacht bringen. Dazu eine Hülle, die die Wärme hält, und Zisternen, die den Park bewässern. Das ist der aufwendigste Teil des Umbaus – und der einzige, den Sie nie zu sehen bekommen.

Unser Mineralwasser kommt nicht aus Italien, sondern aus einer eigenen Abfüllanlage im Haus – still oder mit Kohlensäure, in Flaschen, die zurück in die Spülmaschine gehen statt in den Container. Was das spart, merkt man erst, wenn man ausrechnet, wie viele Kisten ein Haus mit zweiundzwanzig Suiten sonst durchs Tal fahren lässt.

In den Bädern stehen Spender, die wir aus großen Kanistern nachfüllen. Kein Plastik im Reisegrößenformat, das nach zwei Duschen im Müll landet – und ehrlich gesagt auch schöner am Beckenrand.

Das Brot vom Bäcker im Ort, der Honig aus Sasbachwalden, Käse und Aufschnitt aus der Region. Nicht, weil es sich gut liest, sondern weil kurze Wege besser schmecken – und weil die Betriebe, die das liefern, unsere Nachbarn sind.

Wir holen Sie kostenfrei am Bahnhof Achern ab, und mit der KONUS-Gästekarte fahren Sie Bus und Bahn im ganzen Schwarzwald, ohne zu zahlen. Wer doch mit dem Wagen kommt, lädt ihn bei uns.

Der Kaffee wächst nicht im Schwarzwald, die Zitronen auch nicht. Ein Haus mit Pool und fünf Saunen verbraucht Energie, daran ändert kein schöner Satz etwas. Wir sagen Ihnen lieber, wo wir stehen, als uns ein Siegel an die Wand zu hängen.

Fragen Sie uns ruhig danach – wir antworten gern konkret.